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Johannes Greber wurde am 2. Mai 1874 in Wenigerath, Kreis Bernkastel, geboren. Nach dem Studium für das Priesteramt wurde er im Jahre 1900 zum Priester geweiht und in eine Gemeinde im Hunsrück eingesetzt. Diese Gegend, wo er sein Amt ausübte, war eine der ärmsten in Deutschland und die Anzahl der Tuberkulose-Kranken war sehr hoch. Ärztliche Hilfe war den Meisten versagt, da sie sich diese nicht leisten konnten, der nächste Arzt war 30 Kilometer entfernt.

Pfarrer Greber hatte großes Mitgefühl für die armen Leute. Seine Kenntnisse in der Naturheilkunde konnte er zur Anwendung bringen, nachdem er Krankenschwestern ausbilden ließ, um den Kranken seiner Gemeinde zu helfen. Als seine größte Aufgabe sah er es an, diese Leiden zu lindern und die Kranken zu besuchen. Zur Begrüßung gab er diesen die Hand und legte ihnen die andere Hand auf die Stirne, während er ein stilles Gebet sagte. Von Heilkraft wusste er zu dieser Zeit noch nichts, doch nach wenigen Jahren gab es keine Tuberkulose-Kranken mehr in seiner Gemeinde.

Im August 1914, als die Glocken zur Mobilmachung läuteten, überfiel ihn eine große Besorgnis und Beunruhigung. Zugleich hatte er eine Vision. Er sah – wie in einem Film – Tausende halbverhungerte Kinder vor sich. Ein Finger deutete auf diese vielen Kinder und eine Stimme sprach zu ihm: "Das ist Deine Arbeit." Nach zwei Jahren Weltkrieg, als die große Hungersnot hereinbrach, wurde ihm die Bedeutung dieser Vision klar. Nun konnte er die unterernährten Kinder in Wirklichkeit sehen. Er machte sich an die Arbeit, um Abhilfe zu schaffen, und kam zu dem  Entschluss, die hungernden Kinder nach Holland zur Erholung zu bringen.

Dieser Plan stieß jedoch auf große Schwierigkeiten. Sein Bischof, sowie alle Behörden, versagten jegliche Hilfe und er wurde als ein Utopist bezeichnet. Pfarrer Greber ließ sich jedoch nicht ablenken. Allein machte er sich an die große Aufgabe und in zirka zwei Jahren brachte er es fertig, mehr als 14.700 Kinder nach Holland auf Erholung zu bringen. Oft gab er seinen letzten Pfennig, um die nötigen Fahrkarten für die Kinder zu kaufen.

Im Jahre 1923 offenbarte sich Gott ihm durch seine höchsten Boten. Die größten und wichtigsten Offenbarungen des 20. Jahrhunderts wurden ihm mitgeteilt und Pfarrer Greber bekam den Auftrag, diese seinen Mitmenschen weiterzugeben. Auf Grund dieser Offenbarungen verließ er 1925 die katholische Kirche und arbeitete für den von ihm gegründeten Hilfsbund. Gottes Boten rieten ihm, im Jahre 1929 nach Amerika auszuwandern und er folgte diesem Rat.

Er ließ sich in New York nieder und gründete dort eine Kirche und mehrere Gebetsgruppen. In seinen Heilgottesdiensten, die in New York und in Teaneck, N. J. stattfanden, wurden im Laufe der Jahre Tausende von Menschen geheilt, viele dieser Menschen waren von Ärzten als unheilbar erklärt worden. Wären alle diese Heilungen niedergeschrieben, würden sie ein ganzes Buch füllen. In seiner Freizeit schrieb er das Buch "Der Verkehr mit der Geisterwelt", in dem die wichtigsten Wahrheiten, die einem Menschen zuteil werden können, niedergeschrieben sind. Er starb am 31. März 1944.

 

Der Verfasser dieses Buches wurde als katholischer Geistlicher in Deutschland eines Tages gebeten, die Vorgänge in einem kleinen spiritistischen Kreis zu prüfen. In diesem Kreis wurden durch einen unerfahrenen und ungebildeten Jungen stauenerregende Belehrungen erteilt. Bei der Prüfung dieser Vorgänge erlebte der Verfasser Dinge, die ihn ins höchste Staunen versetzten. Er war in der Absicht gekommen, um alles als Schwindel zu entlarven, sah sich aber schon nach kurzer Zeit beschämt, vor diesem ungebildeten Jungen zu sitzen, der ihm Wahrheiten mitteilte, von denen er selbst keine Ahnung hatte. Alle Fragen, die er an diesen bewusstlosen Jungen stellte, wurden mit einer Klarheit beantwortet, die keinen Zweifel an der Wahrheit aufkommen ließ. Hier hörte er, dass die ursprüngliche Lehre Christi im Laufe der Zeit gefälscht worden war. Die vorgenommenen Fälschungen im Neuen Testament wurden ihm angegeben.

Nun konnte für ihn kein Zweifel mehr bestehen, dass ein fremdes Geistwesen aus diesem Jungen sprach, und er war bereit, die ganze Wahrheit aus dieser Quelle zu erfahren. Sie wurde ihm zuteil. Und jeder, der dieses Buch liest, wird staunen über das Schöne und Tröstliche, zugleich Interessante dessen, was hier als Wahrheit und Lösung der großen Lebensfragen von der Geisterwelt Gottes mitgeteilt wird. Die dunkelsten Stellen der Bibel erscheinen in dieser Beleuchtung leicht verständlich und jeder Zweifel über Jenseits und Fortleben wird gelöst.

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Lesen Sie bitte auch unter "Greber-Buch, Seite 1-10 - Einleitung"

Die Einleitung verfasste Johannes Greber Ostern 1932 in USA.

Dann finden Sie den letzten, sehr aktuallen und wichtigen Teil, des Buches unter "Das heutige Christentum"

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aktualisiert am 23.2.2009