Luzifer war einst nach Christus der schönste Engel - Lichtengel. Wie an anderer Stelle bereits erklärt: nachdem dieser Lichtengel schon lange in seinem Fürstentum mit seinem Dual und unzähligen Engeln wirkte und gestaltete, wie es ihm gefiel wurde er überheblich. Er lebte in schönster Herrlichkeit in der Nähe Gottes und seines Bruders Christus in Frieden und Harmonie. Was anderes kannten die Bewohner im Reiche Gottes nicht, es gab keine Disharmonie usw. Aber es kam zu einer Kehrtwendung, Luzifer wurde übermütig und wollte mehr. Er wollte die Stellung von Christus einnehmen und meinte Gott wäre damit einverstanden, er fragte nicht. Seine negativen Gedanken wurden Taten: Eifersucht, Neid und Überheblichkeit, es bedeutet Ungehorsam gegenüber Gott, Mißbrauch des freien Willens zum Schaden der ihm anvertrauten Geschöpfe Gottes.
Und dann geschah das Unfaßbare, Luzifer wurde auch besitzergreifend, so wie es heute auch viele Bewohner dieser Erde handhaben. Immer mehr Wachstumsraten werden von allen Regierungen und Wirtschaftsunternehmen gefordert und erwartet. Aber es gelingt nicht mehr.
Im geistigen, göttlichen Reich gibt es Wachstumsmöglichkeiten, aber wunderschöne und nicht vergängliche. Jeder Engel Gottes durfte und darf in der Herrlichkeit bis in alle Ewigkeit, alles vervollkommnen, verschönern, erweitern - aber nun kommt das große ABER: nur wenn es der geistigen Vorwärtsentwicklung dient. Dieses heißt, sich immer mehr mit Gott und Christus vereinen - vereinigen.
Wir hier auf Erden gestalten und entwickeln auch immer mehr und verschönern, versuchen zu vervollkommnen, aber kommen wir dadurch wieder dem Höchsten - Gott - näher, nein ganz im Gegenteil. Alles ist vergänglich und nicht für die Ewigkeit, also wir hängen uns an die Materie und die zieht uns wieder dort hin, wo wir einst dem heutigen Todesfürsten - Luzifer - folgen mußten. Alle Menschen und Lebewesen, die diesen Läuterungsplaneten "Erde" bevölkern, hatten sich im göttlichen Reich, ein anderes gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht, Luzifer angeschlossen und wollten auch immer mehr, aber gegen den Willen Gottes.
Nun kann jeder insich schauen und fragen: bin ich ein Geist Gottes oder ein Geist Luzifers? So einfach ist es.
Christus hat am Kreuz von Golgatha durch seine Gnadentat die Macht Luzifers durchkreuzt.
Einer - Luzifer - hat unzählige Geschöpfe Gottes mit sich in die Tiefe gerissen und einer - Christus - erwirkte die Erlösung und erfüllte Gottes Gesetz. Alles geschah aus der großen für uns unfaßbaren Gnade und Liebe Gottes heraus, der 33 Erdenjahre mit ansehen mußte, wie man seinen Erstgeborenen auf Erden be- und mißhandelte, alles zu unserem Wohle, den von Gott getrennten gefallenen Engel.
Christus ist unter dem Jubel der Gott treu gebliebenen Engel als Sieger heimgekehrt und sitzend zur Rechten Gottes, wie es schon in der Bibel verheißen wurde.
Seit 1978 Jahren können wir wieder in unsere wahre Heimat - das Reich Gottes - zurückkehren. Wir dürfen, wir müssen nicht! Jeder von uns kann durch sein Leben und Wirken entscheiden, ob er zu Gott oder Luzifer zurückkehrt.
Wir haben immer noch luziferische Eigenschaften in uns, keiner von uns ist vollkommen und unfehlbar. Wir müssen versuchen die luziferischen Eigenschaften auszumerzen. Von Stufe zu Stufe, von einem Erdenleben zum anderen können wir uns von dem geistigen Ballast befreien, den wir aus dem Totenreich mehr oder weniger mitbringen.
Christus beleuchtet die Rückwege in das Reich Gottes seit seiner Erlösungstat und unzählige Engel und Boten Gottes, die im Heils- und Erlösungsplan auf Erden wirken, begleiten uns Menschen auf diesen Lichtwegen. Schieben uns, helfen uns wo sie nur können, aber wir müssen den ersten Schritt wagen und weitergehen, aufwärts, vorwärts. Gesetzmäßig ziehen wir durch unseren Lebenswandel die Geister Gottes = Engel oder die Geister Luzifers = Teufel, seine Knechte an.
Engel können uns mit ihren Schwingungen und Heilströmen durchlichten oder Luzifers Knechte können uns ins Verderben führen. Wer dem Todesfürsten dient kann damit rechnen, daß dieser Besitzansprüche geltend macht. Jeder Mensch erntet im geistigen Reich das was er gesät hat, darauf wies bereits Christus deutlich genug hin. Oder an den Früchten, die jeder mitbringt wird er erkannt.
Christus hat alle gefallenen Geschöpfe Gottes von der Sünde des Abfalls befreit, egal ob Ungläubige oder Gläubige. Die Religionsrichtung ist nicht entscheidend. Gott zählt nicht die Gebete und die Kirchgänge, sondern die guten Taten. Wir Geistchristen erkennen an, dass Christus uns von der Sünde des Abfalls befreite, darum beten wir das Vaterunser folgendermaßen: "Vergib uns unsere Schulden" sonst heißt es üblicherweise: "Vergib uns unsere Schuld" - unsere Schuld ist uns vergeben, die Sünde des Abfalls. Auch folgenden Satz sprechen wir verändert: "Führe uns in der Versuchung." Denn Luzifer führt uns in Versuchung, nicht Gott!" Noch ein Satz ist bedenklich: "Dein Wille geschehe im Himmel - wie auf Erden." Wir beten: "Dein Wille geschehe auf Erden - wie im Himmel." Aber wer es nicht besser kennt, sollte sich keine Gedanken manchen, wer in Ehrfurcht und reinen Herzens betet wie er es gelernt hat, wird von Gott erhört.
Wir erkennen auch alle anderen Religionsgemeinschaften an, dieses können wir nicht oft genug wiederholen.
Zum Trost für alle Leser, die auf Grund der obigen Erklärungen jetzt Angst bekommen, wenn wir die klare Trennung von Gott und Luzifer versuchen zu verdeutlichen. Alle Menschen, die seit 1978 Jahren diese Erde bisher durchwandern durften, bleiben wenigstens dort stehen, wo sie herkommen, das muß nicht mehr das Totenreich sein. Seit dem Christus zu Gott als Sieger über Luzifer heimkehrte, hat Luzifer nur noch Rückläufe in sein Reich von überaus stark verschuldeten Verstorbenen, zum Beispiel Hitler, Stalin und die vielen seit Jahrtausenden einstmaligen Herrscher über Menschen, die über Tod und Leben entschieden, aber nicht den Willen Gottes berücksichtigten.
Die Gnade Gottes ist groß und wer versucht gut zu werden, anderen Menschen keinen Schaden zufügt und auch bereit ist, sein Leben nach verwerflichem Handeln noch hier auf Erden zu verändern, sich zu läutern, der kann sogar noch eine Stufe weiterkommen. Gott sieht mit den Seinen das Ende eines Lebens an und die Richterengel - von Christus geführt - betrachten die faulen und die guten Früchte.
Jeder von uns darf jede Sekunde neu beginnen und Gott nimmt besonders die Schwachen, die einsichtig werden sofort mit Hilfe seiner Boten - symbolisch erklärt - in seine Arme. Aber doch wörtlich zu nehmen, die Engel Gottes sind die verlängerten Arme vom Himmlischen Vater und Christus. Ein einstmaliger Mörder kann nach Jahrhunderten oder Jahrtausenden inzwischen so geläutert sein, daß er bereits wieder als Engel Gottes eingegliedert wurde und wird so nur noch von Gott anerkannt. Die Vergangenheit ist total gelöscht und darüber wird nicht mehr gesprochen, es weiß niemand mehr. Auch so ein Engelwesen ist sich seiner einstigen Verfehlungen nicht mehr bewußt. Ein Engel Gottes hat kein Unterbewußtsein. - Aber in unserem Unterbewußtsein ist noch vieles gespeichert und kann von hohen Engeln Gottes jederzeit betrachtet werden. Wer neugierig ist als Mensch kann einiges aus dem Unterbewußtsein - früheren Leben - abrufen, aber es ist nicht der Wille Gottes. Wir sollen nach vorne schauen. Denken wir an Eva einst im geistigen Paradies, sie wollte zurückschauen und wollte mehr wissen, als sie zu dem Zeitpunkt erfassen konnte. Sie hätte seinerzeit die geistigen von Gott geplanten Rückführungsmaßnahmen falsch eingeschätzt, denn jeder - dieses ist immer noch Gesetz - soll freiwillig bereit sein, wieder Gott zu gehorchen und Christus als den einzigen geistigen König bis in alle Ewigkeit wieder annehmen. Gott läßt in der heutigen Zeit immer mehr geistige Einweihung zu, aber täglich können wir erkennen, daß z. B. den Kirchenobrigen Äußerlichkeiten - wie Marienfiguren, Kreuze mit abscheulichen Christusnachbildungen und vieles mehr wichtiger sind, als einem Geist der Wahrheit in ihren Reihen Einlass zu gewähren.
Die Kirchen aller christlichen Gemeinschaften wären überfüllt, wenn die Führer wieder die Geister Gottes zu Worte kommen lassen würden. Einmal im Jahr, zu Weihnachten, durchzieht Christus mit Legionen von Engeln Gottes unsere Erdensphäre besonders oft, schon ab Mitte November. Da alle Engel in allen himmlischen Sphären den irdischen Geburtstag des einst inkarnierten Christus - Jesus - nach dem Willen Gottes immer wieder feiern und uns Menschen, ohne das diese es erfassen können, uns mit ihren göttlichen Schwingungen einhüllen, zieht es die Menschen in die Kirchen, weltweit. Denken Sie bitte darüber nach, so könnte es jeden Tag sein. Wir in unserer Gruppe sagen oft, jeder Tag ist für uns Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
Gott segne alle Leser dieser Zeilen mit viel Weisheit, Gesundheit und Frieden, dieses wünschen wir der gesamten Menschheit. Danke Gott, für den Beistand durch deine Engel - im Namen Christi - Amen!