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Häufig gestellte Frage: Einmal heißt es:

"Schutzgeister" - "Geister Gottes" - "Heilige Geister" - "Engel Gottes?" - Welcher Unterschied besteht zwischen diesen Wesen Gottes?"

Alle genannten Wesen sind Geschöpfe Gottes, die sich in der Ordnung und Herrlichkeit Gottes befinden, in seinem Reich wirken zum Wohle besonders der gefallenen Schöpfung Gottes.

Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt, sagte Christus und so ist es.

Heilige Geister Gottes können nicht gefallene Engel sein. Wir Menschen sind gefallene Engel, ausnahmslos alle, sonst würden wir nicht auf dieser Enrde leben. Den Stand eines Engel Gottes müssen wir uns erst wieder erarbeiten, unter Umständen durch mehrere Erdenleben oder Läuterungsphasen in anderen Sphären, außerhalb der Ordnung Gottes oder auch eingebunden in die Ordnung Gottes, also unter der Obhut Christi mit den ihm unterstellten Engel Gottes bis in alle Ewigkeit. Gott hat Christus als seinen Sachverwalter über alle göttlichen Reiche erkoren, über alle geistigen Reiche.

Verstorbene Menschen werden sofort von der Ordnung Gottes erfasst, soweit sie in der Lage sind, diese anzuerkennen. Tiere wehren sich nicht gegen die Ordnung, sie sind befreit von Ängsten und Qualen, die ihnen auf diesem Planeten auferlegt wurden. Im göttlichen Reich steht ihnen alles zur Verfügung, sie müssen sich nicht mehr um ihre Nahrung sorgen. Es gibt keinen Kampf mehr um das tägliche Brot. Viele Menschen können es nicht erfassen, daß auch Tiere geistig aufsteigen dürfen, wieder heimkehren dürfen in die göttliche Herrlichkeit. Es gibt manche Tiere, die auf Erden von dem Totesfürsten Luzifer und seinen Knechten mißbraucht werden, es ist ein Karma dieser armen Seelen. Aber bedenken sollten wir, daß alle gefallenen Geschöpfe Gottes erst ganz allmählich von Stufe zu Stufe über das Mineral-, Pflanzen- oder Tierreich sich weiterentwickeln können, ehe sie als Menschen auf diesem Planeten Erde eine Läuterung nach der anderen zu durchlaufen haben.

Alles Leben auf unserer Erde hat einen Sinn, ist gottgewollt. Jedes Lebewesen kommt mit einem Schicksalsplan auf diesem Planeten an und und kann diesem nicht ausweichen, auch die Tiere nicht. Aber wir Menschen sind verpflichtet, den schwachen Geschöpfen Gottes beizustehen und ihnen zu helfen. Wir Menschen haben die Möglichkeit, unser Schicksal zum Guten zu wenden, indem wir versuchen die Untugenden in Tugenden zu verwandeln. Dann dürfen Engel Gottes in unseren Schicksalsplan jeweils eingreifen und ihn u. U. glätten. Menschen, denen eine geistige, religiöse Erziehung nicht gewährt oder ermöglicht wird, werden anders von der göttlichen Welt eingestuft, als z. B. Menschen, die  in einem freien Land leben dürfen, lesen und schreiben können, Religionsfreiheit besitzen und u. U. sogar in eine christliche Familie inkarniert wurden - jedoch oberflächlich nur materiell so dahinleben - müssen damit rechnen, eine lange Zeit nach ihrem Tod außerhalb der göttlichen Welt - Herrlichkeit - vegetieren zu müssen. Menschen, die wie wir uns offen zum spirituellen Christentum bekennen, haben es ausnahmslos besonders schwer, denn wir behaupten die Wahrheit und den Sinn des Lebens auf diesem Planeten zu kennen, anzuerkennen. Wir können uns überhaupt nicht dem göttlichen Gericht entziehen, uns entschuldigen, wir hätten es nicht gewußt usw. Wenn wir es nicht vorleben, dann sind wir einst nicht die Ersten, sondern die Letzten. Durch die Belehrungen der Geister der Wahrheit ist uns bewußt, wie sehr Verstorbene leiden, für die der Himmel - das Reich Gottes - noch verschlossen bleibt, darum versuchen wir täglich für diese irrenden Seelen zu beten. Jeder Leser dieser Zeilen kann darüber nachdenken und für seine verstorbenen Lieben beten, wenigstens für sie. Aber wir dürfen auch für Mörder usw. beten, vorausgesetzt wir überlassen Gott das Gericht und vergeben unseren "Feinden". Kein Mensch weiß, wie der einzelne mit dem schwächsten Menschen oder Verstorbenen geistig verwandt ist.

Oft werden uns Erlebnisse oder Träume von gerade Verstorbenen geschildert und dann meinen die Hinterbliebenen ihre Erdverwandten würden sie jetzt begleiten und beschützen. Begleiten oft schon, aber als sogenannte Schutzgeister ist dieses nicht möglich. Verstorbene können als Schutzgeister ausgebildet werden und ihre Hinterbliebenen vor Unheil bewahren. Aber erst muß jeder seine Läuterungsphase abschließen, d. h. eine geistige Schulung, verbunden mit der Einweihung in den Heils- und Erlösungsplan Gottes und Christi abschließen. Dann kann die Ausbildung zum Schutzgeist folgen, diese dauert ca. 7 Erdenjahre. Es gibt Ausnahmen, wenn zum Beispiel eine Mutter oder ein Vater durch einen plötzlichen Unfall oder ähnliches tragisches Ereignis verstirbt und die zurückgelassenen Kinder, Frau oder Mann haben in einem sehr harmonischen, innigen Familienverband gelebt, führen Engel Gottes den oder die Verstorbenen zu ihren Lieben,  um sie zu trösten. Engel Gottes übertragen u. U. besondere Energien, Licht und geistige Substanzen zur Stärkung beider Seiten.

Abschließend: Heilige Geister Gottes können geläuterte verstorbene Menschen sein, die sich durch ihre Erdenleben - Läuterungsphasen - so gereinigt haben, daß sie in den göttlichen Sphären sich weiterentwickeln dürfen und um eines Tages wieder die Stellung einnehmen zu können, die der einzelne einst vor dem Sündenfall einnahm. Es folgt dann unter dem Jubel von unzähligen Engeln die Rückführung  zum Himmlischen Vater. Dieses geschieht durch Christus, er stellt wieder jedes heimkehrende Geschöpf - Gotteskind - dem Höchsten - Gott -, dem Schöpfer alles Lebens, vor.


28. Januar 2009

Copyright: Erika Degler