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Ostern:

Was verändert sich für die Menschheit

seit der Auferstehung Christi vor 1.977 Jahren?

 

 

Die Bedeutung der christlichen Feiertage

Ostern wird Jahr für Jahr gefeiert, aber was wird aus diesem so bedeutungsvollen heiligen Fest gemacht, wie wird es begangen?

Für viele, auch die Menschen, die sich zum christlichen Glauben bekennen, ist es eine willkommene Gelegenheit, die Feiertage in einen Urlaub mit einzuplanen. Dagegen wäre nichts einzuwenden, würden die Urlauber auch ihren Seelen eine Ruhepause gönnen. Vielleicht einmal versuchen, darüber nachzudenken oder sogar zu meditieren, warum das Osterfest überhaupt gefeiert wird, die Auferstehung Christi?

Unmittelbar davor – Karfreitag – wird an die Kreuzigung des eingeborenen Sohnes Gottes, Christus, gedacht. Es heißt u. a., Christus habe dem Tod den Stachel genommen, er habe die Sünde, den Tod, den Todesfürsten am Kreuz besiegt. Aber was können sich Menschen darunter vorstellen, die keine geistige Schulung zulassen bzw. von Geburt an durch Kirchenmitarbeiter und Eltern ohne es erkennen zu können in eine Sackgasse geraten und aus dieser oft bis zum Sterben nicht mehr herauskommen. Viele gehen rückwärts aus der geistigen Sackgasse im Laufe ihres Erdenlebens heraus, immer rückwärts und erkennen nichts mehr an, keine Kirche, keine religiösen Lehrer, auch wenn diese inzwischen dazu gelernt haben. Denn diese unbewusst Irregeführten, die es nur schafften rückwärts aus ihrer Sackgasse zu gelangen, haben das Hören und Sehen verlernt. So wie es Christus einst lehrte: "Sie haben Ohren und können nicht hören, sie haben Augen und können nicht sehen!"

Wenn es heißt - unbewusst Irregeführten – möchte ich damit verdeutlichen, auch die Lehrenden waren einst in der gleichen Lage wie ihre heutigen Kinder oder Schützlinge. Die Lehrenden können ja nichts hören und sehen, so wie es Christus einst erklärte.

Christus hat verheißen: "Ich werde den Vater bitten, euch die Geister der Wahrheit zu senden, damit sie euch in alles weitere einweihen können". Die Menschheit konnte vor 2.000 Jahren nicht soweit belehrt und in die geistigen Gesetze eingewiesen werden, wie es heute möglich ist. Denn Gott lässt es ja zu, dass wir Menschen immer mehr in alle Wissenschaften vordringen dürfen, und somit vertragen wir auch mehr geistige Erkenntnisse.

Mein Engel wiederholt seit 1987 folgende Mahnung: "Gott hat es zugelassen, dass die jetzige Menschheit auf allen Gebieten der Wissenschaften Fortschritte machen durfte und darf.  Folglich müssen viele Menschen nicht mehr körperlich so schwer arbeiten und sollten sich die Zeit nehmen,  um sich geistig weiterzuentwickeln. Aber wir Engel beobachten mit großer Sorge, es geht den Menschen mehr um ihren grobstofflichen Körper und alle möglichen Vergnügungen.

Die Menschen überhäufen ihre Seelen mit geistigem Unrat. Der Funke Gottes, das Licht Gottes kann nicht leuchten, wird von uns Gottesboten nur trübe wahrgenommen. Die Seelen der Menschen drohen zu ersticken, in eurer Ausdrucksweise,  für euch besser verständlich. Die Folgen sind immer mehr neue Erkrankte. Die Müllberge auf euren Seelen explodieren, denn das Licht Gottes will leuchten. Der versprengte Müll will aus euren Körpern heraus und diese Prozesse verursachen leichte oder schwerstwiegende Schädigungen, die ihr überwiegend als Schmerzen erst zur Kenntnis nehmt.  Jahrelange Warnsignale ignoriert ihr.  Spürt ihr Schmerzen in eurem Leib, werdet ihr aufgerüttelt. Unsere zarten Mahnungen überhören größtenteils die Menschen, selbst die Erkenntnisse eurer Wissenschaftler werden überhört.  In der Folge gibt es nur noch die Signale durch körperliche Schmerzen.  Aber nach den seelischen Schmerzen, die vorausgingen, wird kaum geforscht. Lernt ein Mensch nicht aus diesen Prüfungen, den Folgen seines eigenen Fehlverhaltens, wird er nach Ablegung seines Erdenkleides überrascht  und vielleicht traurig sein, wie leichtfertig er mit seiner Seele umgegangen ist. Es ist bedauerlich, wenn wir im Auftrage Gottes und Christi dann erklären müssen: „Du hast in deinem letzten Erdenleben wenig erreicht, geistig bist du stehen geblieben."

 

Warum sandte Gott seinen eingeborenen Sohn Christus auf diese Erde – wovon musste ER uns erlösen?

Ein eingeweihter Christ, der den Sinn der christlichen Feiertage geistig annähernd erfasst hat, kann nicht anders, er dankt in großer Liebe, Ehrfurcht und Demut dem einen Gott, dem heiligen, himmlischen Vater, dass er das Leiden seines eingeborenen Sohnes Christus überhaupt zugelassen hat. Warum hat er es zugelassen, fragen sich mit Recht viele Menschen? Die Kirchen geben keine klaren Antworten. Darum können die meisten Gläubigen oder Suchenden nichts mit dem Kreuzestod, dem Leiden Christi und der Verheißung über die Erlösung etwas anfangen.

Es ist so unfassbar, dass die heutige Menschheit immer noch nicht den wahren Sinn mit allen segensreichen Auswirkungen erfassen will und kann. Die alten Kirchenlieder beinhalten neben den Bibeltexten schon soviel Wahrheit und doch werden die so klaren, einfachen und tröstlichen Worte nicht verstanden.

Ein Beispiel fand ich soeben (20.3.2007) in einem alten evangelischen Gesangbuch:

 

Christian Fürchtegott Gellert 1715-1769 schrieb folgendes Kirchenlied:

1)      Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein wird in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.

2)      Die Völker haben dein geharrt, bis dass die Zeit erfüllet ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

3)      Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an und er ermisst, dass Gottes Lieb unendlich ist.

7)      Durch Eines Sünde fiel die Welt, ein Mittler ist's, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt?

8)      Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt; und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied!

9)      Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein wird in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.

 

Vers 1:        Dies ist der Tag - an dem Gott es endlich für gut befand, seinen eingeborenen Sohn auf diese Erde zu senden, vor 2.007 Erdenjahren; damit das Erlösungswerk Christi seinen Anfang nehmen konnte. Aber wovon erlösen? fragen sich die Menschen immer wieder zu allen Zeiten.

Vers 7:        Durch Eines Sünde fiel die Welt - von Einem ließen wir uns alle vor Urzeiten, in Zahlen nicht zu bemessen, verführen. Wir folgten dem einstigen Lichtengel, dem 2. Sohn Gottes,  Luzifer. Er missachtete die Gesetze Gottes aufs Gröbste. Er beanspruchte Gott gegenüber die Königswürde Christi, er wollte Christus ablösen. Aber Gott wirft seine Gesetze nicht um, die Gesetze Gottes haben bis in alle Ewigkeit Gültigkeit und darüber war auch Luzifer unterwiesen worden, aber er ignorierte das Gesetz Gottes. Nun war er nicht allein, er hatte viele Mitläufer und diese waren unter anderem wir. Alle Wesen, die diese Erde bevölkern und bevölkerten, in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. sind alle gefallene Kinder Gottes. Wir waren alle dabei, sonst wären wir nicht hier auf Erden. Wir stürzten mit ihm in die Finsternis, in das Totenreich und da verharrten wir – die Völker haben Dein geharrt,– auf die Zeit der Erfüllung oder auch bereits hier auf Erden zur Zeit Christi Geburt (Vers 1). Aber in den Zwischenzeiten mussten erst die materiellen, grobstofflichen Läuterungssphären geschaffen werden, durch Christus (Vers 1+9) Denn durch Christus ist alles geworden, mit Hilfe von unzähligen treu gebliebenen Engeln Gottes, die nicht am Sündenfall teilgenommen haben. Aus Christus sind auch wir geboren und Gott gab das Licht, so ist es immer noch im Himmel und auf Erden.

"…, ein Mittler ist's der sie erhält." Also durch einen – Luzifer - fiel die Welt und durch einen – Christus – wird die Welt erhalten. -  "…, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt?"

Vers 3:        Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still; er betet an und er ermisst, dass Gottes Lieb unendlich ist.

Vor 2.010 Jahren kam das Licht – Christus – auf diese Erde, Gott ließ es zu!

Der vorstehende Vers aus dem obigen Lied von Gellert beschreibt es kurz und bündig. Gellert erfasste den wahren Sinn der großen Gnade Gottes, die ER zuließ: Seinen eingeborenen Sohn Christus auf diese Erde zu senden, damit er alle gefallenen Geschöpfe Gottes aus der Knechtschaft Luzifers befreien konnte. Und er ist als Sieger unter dem Jubel der nicht gefallenen Engel Gottes und der in der Paradiesebene sehnsüchtig auf die Heimkehr in das Gotteshaus wartenden Propheten, sowie tapferen Frauen und Männer der alttestamentarischen Zeit zu seinem und auch unserem Heiligen Vater, Gott, heimgekehrt.

Am Kreuz verhieß Christus dem einen Schächer: "Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein!" Für den Schächer wurde das Wort war: "Die ersten werden die letzten sein. Die letzten werden die ersten sein." Auch für die Propheten, selbst für Abraham und all die anderen, war das Kommen Christi auf Erden ein Wunder, zum Beispiel auch für Johannes den Täufer. Alle warteten sehnsüchtig darauf, auch wieder in das Himmelreich Gottes, ihre wahre Heimat, einkehren zu dürfen. Die Himmel waren bis zum Abschluss des siegreichen Erlösungswerkes für alle verschlossen. Die wartenden Seelen befanden sich zwar außerhalb des Machtbereiches Luzifers, sie verweilten in der Paradiesebene, die bereits wunderschön ist,  aber nicht mit den höchsten Himmeln zu vergleichen. Es handelt sich um das Paradies, das Forscher immer noch vergeblich hier auf Erden suchen. Das Paradies gab es nie hier auf Erden,  als es geschaffen wurde durch Christus nach dem Willen Gottes, war das gesamte grobstoffliche Universum nicht vorhanden.

Nachdem der erste Erlösungsplan Gottes und Christi in der Paradiesebene scheiterte, wurde der zweite Erlösungsplan vorbereitet, die Schaffung der grobstofflichen Welten. (Ausführliche Erklärungen finden Sie auf den Seiten "Einführung" "Woher? Warum? Wohin?" "Gott + Christi Geburt")

Der Verfasser des Liedes (1715-1769) ließ sich noch von Engeln Gottes inspirieren, so wie Bach und viele andere. Die alten Kirchenlieder beinhalten unsagbare Schätze an geistigen Wahrheiten.

 

Vers 8:        "Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, singt ihm, dem Herrn ein neues Lied!" –

Warum sollten sich auch die Himmel freuen? Die heimgebliebenen Bewohner – die heiligen Geister/Engel – warteten schon solange auf die Heimkehr ihrer gefallenen Familienmitglieder und heute noch warten Milliarden von Himmelsbewohner auf ihre Lieben. Darum sind die Engel Gottes so eifrig bemüht, alles Leben auf dieser Erde zu führen und zu beschützen. Aber nur um uns gefallene Geschöpfe geistig zu heben, nicht mit Daten über Lottozahlen und ähnlichem Unfug.

Durch die Geburt des eingeborenen Sohnes Gottes - Christus - wurde eine neue Zeit eingeläutet. Nicht umsonst zählen wir nach und vor Christi Geburt die Erdenjahre. Seit der Heiligen Nacht (die geweihte Nacht – Weihnachten) kam das Licht Gottes auf diese Erde, Christus.

Die Erlösung war aber noch nicht vollbracht. Christus musste erst den schweren Weg beschreiten, das Kreuz für uns Gefallene tragen und am Kreuz die Sünde, den Tod – Luzifer - besiegen. Jesus, wie seine leiblichen Eltern Christus nannten, musste als Kind und Erwachsener heranreifen und seine Prüfungen bewältigen, ohne eine Bevorzugung Gottes. Gott ist gerecht,  Luzifer sollte Gott nicht vorhalten, Christus sei bevorzugt worden, darum wusste er auch lange nicht, welche Aufgabe er freiwillig übernommen hatte. Christus hatte Gott versprochen: "Ich bringe dir alle deine Kinder zurück!" Diese einstmaligen Kinder sind wir, und obendrein ist Christus unser königlicher Bruder, den wir vor langen Zeiten ablehnten und Luzifer bevorzugten. Wir lehnten uns seinerzeit mit Luzifer gegenüber Gott auf. Wir brachen das Gesetz Gottes. (Lukas 10, 17-18, Offb. 12, 7-9)

 

Christi Lehr- und Leidenszeit auf Erden

Gut drei Jahre lehrte Christus und es kam die Leidenszeit mit der Kreuzigung. Christus durchkreuzte die Macht des Totenreiches, die Macht Luzifers und seines Gefolges. Nachdem er sein Erdenkleid ablegte, stieg Christus mit unzähligen ihn begleitenden Engeln Gottes, vorrangig dem Erzengel Michael und seinen Legionen, in die tiefsten Tiefen des Totenreiches. Dieses geschah,  nachdem Christus die Worte sprach: "Es ist vollbracht!" Christus hatte durch seinen Sieg über die Sünde nach dem Willen Gottes das Gesetz erfüllt, jetzt kam die Abrechnung direkt im Totenreich, direkt mit Luzifer. Dieser musste sogar vor Christus knien und im Beisein unzähliger Engel Gottes das Gesetz Gottes anerkennen, dass ab sofort alle gefallenen Geschöpfe Gottes von ihm – dem Todesfürsten – freigegeben werden müssen, die reuig werden und versuchen, Christus nachzufolgen. Christus verhieß: "Nur durch mich kommt ihr zum Vater!" Dieses ist der Wille Gottes bis in alle Ewigkeit. Nicht Christus fordert seine Anerkennung. Aber Gott hat Christus direkt aus sich geschöpft – geboren – und nur  ER hat von Gott alle Schöpferkräfte erhalten, darum kann niemals ein nachfolgendes Geschöpf Gottes die Stellung von Christus einnehmen. Dieses ist Gottes Gesetz und darum wurde Gott zornig, als sich Luzifer mit seiner Anhängerschaft – nochmals: wir waren alle dabei, sonst müssten wir nicht dieses Erdental durchwandern – gegen IHN, den Höchsten, den Allmächtigen, auflehnten. Nicht Christus stieß uns aus den göttlichen Welten, nein, es war Gott. Christus hatte sogar um Gnade gebeten und wollte den Platz für Luzifer freimachen, wenn es Gottes Wille sei. Er ahnte, nach den Gesetzen Gottes war es nicht möglich, aber er wollte seinem Vater die Liebe zu seinen Geistgeschwistern bezeugen, zu uns allen.

Gott und Christus hatten lange Zeiten das Werben Luzifers unter den Engeln Gottes – da waren wir noch reine Engel – beobachtet und gehofft, Luzifer käme zur Einsicht. Er war wunderschön und hatte ein großes Fürstentum zu betreuen und keinen Grund unzufrieden zu sein, aber . . .

Lange Zeiten hatte Gott Geduld und ER, der Allmächtige, achtete den freien Willen eines jeden seiner Kinder, das größte Geschenk Gottes an jedes Geschöpf.

 

Die Macht Luzifers und der Seinen wird nach Karfreitag vor 1.977 Jahren eingeschränkt!

Luzifer schäumte vor Wut, dass es Christus wagte in sein Reich, das ihm Gott ja zugestanden hatte, vorzudringen. Nach heftigen Kämpfen mit den Streiterengeln Michaels und ihm persönlich,  musste Luzifer dem Willen Gottes zustimmen, dass in Zukunft, ohne Widerruf, er – Luzifer – alle gefallenen Kinder Gottes freigeben muss, wenn sie sich auf Christus berufen und ihn als ihren Erlöser anerkennen. Luzifer gab nicht so schnell auf, keinen seiner Anhänger wollte er freigeben. Aber jetzt durfte Christus mit Hilfe der Engel Gottes alle gefangenen Seelen aus dem Totenreich befreien, die IHN erkannten und die Arme nach IHM ausstreckten. Diese alle musste Luzifer freigeben. Unzählige folgten Christus aus dem Totenreich, Menschen erahnten dieses Geschehen nicht.

Die bisher Gefangenen Luzifers wurden mit Hilfe der Engel Gottes in die Paradiesebene geführt und später nach den jeweiligen Läuterungszeiten, verbunden mit Belehrungen über den Heils- und Erlösungsplan Gottes und Christi, für ihr erstes Erdenleben vorbereitet. Ähnlich erging es uns einst von Stufe zu Stufe auch, die wir jetzt hier auf Erden wiederum eine Läuterung zu bestehen haben.

Bevor Jesus Christus unsere Erlösung am Kreuz von Golgatha vollbracht hatte, zitterten bereits viele irrende Geistwesen, wenn sie als Besessenheitsgeister Menschen besetzten und quälten und dann dem Heiland begegneten. In den heiligen Schriften der Bibel, dem Neuen Testament, finden wir unzählige Berichte über geistig gestörte Menschen. Besessene, die erkennen lassen, wie sehr die dunklen Mächte vor Christus erzitterten. Zum Beispiel steht in Lukas 10, 17: Als später die Zweiundsiebzig wieder zurückkehrten, erzählten sie ihm voller Freude: "Meister, sogar die bösen Geister sind uns gehorsam, wenn wir ihnen in deinem Namen gebieten." Es brauchte in christlichen Ländern keine Psychiatrien zu geben. Christus würde heute ausrufen: "Wenn ihr Glauben wie ein Senfkorn hättet, könntet ihr Berge versetzen."

Die Macht der Anhänger Luzifers ist beschnitten, nur leider erkennen es viele Menschen immer noch nicht und dienen dem Todesfürsten weiter und begeben sich wieder in seine Abhängigkeit und sind tot, obwhl sie hier leben. Tot bedeutet vom Guten getrennt, von Gott, dem Allmächtigen.

Nachdem Christus letztmalig sichtbar für Menschen diese Erde verließ – Christi Himmelfahrt – holte er alle wartenden Geistwesen (verstorbene Menschengeister und auch befreite Wesen aus dem Totenreich Luzifers) aus der Paradiesebene ab und unter dem Jubel aller Himmelsbewohner, den nicht gefallenen Engeln, den Tieren, Pflanzen kehrte Christus heim zum himmlischen, heiligen Vater, dem einen Gott der gesamten Schöpfung in den Himmeln und auf Erden. Zu der Zeit bebte die Erde an vielen Orten und besonders in der Gegend von Jerusalem, sehr weiträumig. Das gesamte Universum, die grobstofflichen Gebilde, war in Bewegung. Die göttlichen Schwingungen, die Freude und der Jubel des Allmächtigen waren grenzenlos und alles Leben in seinen Welten empfanden immer nur die Liebe Gottes. Wir Menschen sind nicht annähernd in Lage, die göttlichen Empfindungen nachzuempfinden. Denn alle göttlichen Wesen wussten doch nach der Heimkehr Christi: jetzt geht es aufwärts, jetzt dürfen wir unsere gefallenen Geschwister betreuen, stärken und helfen, ihre Rückführung in das Gotteshaus unseres himmlischen Vaters einzuläuten. Die größte Freude aller war aber die Heimkehr ihres Königs, und sie freuten sich mit Gott, als dieser wieder seinen eingeborenen Sohn Christus in sein Haus aufnehmen konnte. (Wenn ich mich persönlich immer wieder empöre, was Menschen aus dem Feiertag "Christi Himmelfahrt" machen, dann beruhigt mich mein Engel und tröstet mich sogar humorvoll: "Liebe Schwester, beruhige dich, Luzifer versucht zwar ständig gerade diesen Tag auf Erden zu entheiligen, aber bedenke: die Menschen nennen den Tag inzwischen "Vatertag". Wir schmunzeln darüber, denn Christus ist doch mit unzähligen Kindern Gottes einst von der Paradiesebene aus zum himmlischen Vater zurückgekehrt und hat doch bis in alle Ewigkeit allen gefallenen Kindern Gottes den Weg zur Heimkehr in ihre wahre Heimat,  das Reich Gottes,  geebnet. Sie dürfen doch alle zu unserem himmlischen Vater zurückkehren.")

Auf Grund der Beben sind auch die Gräber von Jesus und seinen leiblichen Eltern zerstört worden. Niemand sollte mit vergänglichen Gegenständen Götzendienst treiben. Es gibt auch keine Stoffreste oder Nägel usw. – Luzifer will, dass die Menschen tote Gegenstände anbeten, dadurch versucht er immer noch, Christus im Beisein seiner geistigen Knechte zu verhöhnen. Menschen sollten sich hüten und darüber nachdenken, was sie ihrer eigenen Seele für viele Zeiten antun, wenn sie in der heutigen Zeit so einen Unsinn veranstalten. In diesem Punkte sind uns Christen die Gläubigen der Juden und Moslems weit voraus.

Das neue geistige Jerusalem kann seit der Heimkehr Christi langsam aufgebaut werden. Das Jerusalem auf Erden ist inzwischen ein Tummelplatz der dunklen Mächte geworden, von Luzifer angeführt, denn er wird jeden Augenblick seines Daseins daran erinnert, dass dort Christus seine Füße hingesetzt und ihn, den Todesfürsten, am Kreuz besiegt hat, seine Macht durchkreuzt hat.

Die Erde bebte besonders stark als Jesus Christus seinen Erdenleib endlich verlassen konnte und bis zum letzten Atemzug Gott gehorsam war und nicht auf die Verlockungen Luzifers hereinfiel. Wir Menschen können nicht erahnen, welche Qualen Luzifer Jesus bereitete. Durch die Hellsichtigkeit musste Jesus alle dunklen Mächte ertragen, die versuchten, ihn zu verhöhnen und zu verspotten.. Diese Qualen im Geiste waren viel schwerwiegender, als alles was Menschen Jesus Christus in seiner Leidenszeit auf Erden antaten. Darum schrie Christus einmal am Kreuz: "Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?" Denn Jesus Christus konnte keinen Engel sehen, kein Licht, er war ganz auf sich allein angewiesen. Alle Engel, die während der Leidenzeit Christi auf Erden weilten und alle himmlischen Bewohner mit allem Leben bis hoch zum Vater, dem Allmächtigen, hielten mit unseren Worten den Atem an, und als Christus die Worte sprach: "Es ist vollbracht!" und verschied, bebte der Planet Erde. Die Schwingungen und das Aufatmen in allen göttlichen Ebenen bewirkten diese Beben.

In der Bibel fehlen die entscheidenden Erklärungen über das Niederfahren in das Totenreich, was Jesus Christus dort wirklich im Namen Gottes bewirkte, welches Gesetz Gottes er erfüllte. Luzifer hat es gleich zu Beginn der Bibel-Aufzeichnungen geschickt erreicht, dass über den Sündenfall und seine Machteinschränkung durch Christi Gnadentod mit allen Einzelheiten nicht berichtet wurde. Die ersten Christen konnten überwiegend nicht lesen und schreiben. Die Leiter der jeweiligen Versammlungen wollten nach kurzer Zeit schon nicht über den Sündenfall sprechen, denn sie hätten ja eingestehen müssen, dass sie auch gefallene Geschöpfe Gottes sind und dieses, meinten sie, könne nicht sein. Luzifer verstand es, sie in ihrer Eitelkeit zu fangen, sie konnten die Schriften verfassen und lesen und hielten sich für hochgestellte Persönlichkeiten. Es könne doch nicht sein, dass sie einst sich von Gott abgewandt hätten, zumal sie mit so wunderbaren Gaben auf diese Erde gesandt wurden usw.

Und so ist es heute noch in allen Religionsgemeinschaften, allen Weltreligionen. Empört erklären mir aktive Mitarbeiter der Kirchen oder sehr eifrige Kirchgänger allein der christlichen Gemeinschaften: "Nein, am Sündenfall war ich nicht beteiligt. Denn Christus hat mich von allen Sünden befreit – erlöst – durch Christus bin ist frei." Ich antworte dann nur: "Und warum sind Sie nicht im Himmel und befinden sich hier auf Erden, wenn Christus Sie schon längst erlöst hat?" Christus hat uns alle, egal welchen religiösen Weg der einzelne Mensch z. Zt. anerkennt, "nur" von der Sünde des Abfalls erlöst. Alle anderen sündhaften Handlungen hat jeder Mensch in irgendeinem Dasein zu sühnen. Es kann in geistigen Läuterungsebenen, auch auf anderen Planeten oder durch ein erneutes Erdenleben geschehen. Kein gefallenes Geschöpf Gottes kann der Läuterung aus dem Wege gehen. Jeder entscheidet auch durch seinen freien Willen von Dasein zu Dasein ganz eigenverantwortlich, wann er wieder in die Ewigkeit Gottes, die Herrlichkeit und den Frieden Christi heimkehren darf.

Gott lässt es nicht zu, dass die Wahrheit aus den Bibeln genommen wird. Christus verhieß: "Wer suchet der findet, wer anklopft dem wird aufgetan!" Engel Gottes beobachten jeden einzelnen suchenden Menschen und sie führen ihn dort hin, wo er zurzeit gut aufgehoben ist.

Erinnern wir uns immer aufs Neue, erst seit 1.977 Erdenjahren – Eintausendneunhundertvierundsiebzig – sind die himmlischen, geistigen Ebenen wieder geöffnet. Darum ist das Osterfest genauso heilig wie Weihnachten und in der Folge Christi Himmelfahrt mit Pfingsten.

Erst seit 1.977 Jahren können geläuterte, einst gefallene Kinder Gottes, wieder in die Herrlichkeit Gottes heimkehren. In der Bibel heißt es: "Für Gott sind 1.000 Jahre ein Tag!"

Über die Sünde des Abfalls wird nicht gesprochen, denn dann müsste jeder Mensch sich selbst eingestehen, auch jeder Theologe, Prediger usw.: "Ich war bei dem Sündenfall dabei!" Solange ein Wesen (Verstorbener) oder Mensch nicht einsichtig ist, nicht die Wahrheit sucht oder anerkennt, kann er die himmlischen Welten nur bedingt betreten, nicht auf Dauer. Jeder Verstorbene, der sich wenigstens in die Ordnung Gottes einreihen lässt, darf eine geistige Schule besuchen und wird über den Schöpfungs-, Heils- und Erlösungsplan Gottes und Christi belehrt. Lehnt der "Heimkehrende" dieses ab, tritt er auf der Stelle und stopp seinen geistigen Aufstieg ganz allein, unter Umständen für Jahrtausende!!!

 

Erst seitdem Christus am Kreuz von Golgatha die Macht Luzifers und seiner Heerscharen durchkreuzt hat, gibt es kaum ein Zurückstufen in das Totenreich. Einstmalige Herrscher dieser Welt, wie Hitler, Stalin und die vielen anderen verstorbenen Machthaber, die sich in all den vergangenen Zeiten schwer verschuldet haben, werden in das Totenreich zurückgeführt und obendrein von der göttlichen Welt bewacht, damit Luzifer sie nicht eigenmächtig inkarnieren kann bzw. als seine Knechte hier auf Erden einsetzt. Denn dieses ist auch möglich, darum sollten alle Forscher Vorsicht walten lassen, wenn sie sich über den Höchsten, Gott, erheben und Menschen im "Klonverfahren" meinen vermehren zu können. Es könnte vorkommen, dass diese "Menschen" nicht von Gott beseelt werden und dann sind die Folgen katastrophal, wir werden sehen.

Mit diesen Erklärungen sollte allen Lesern verdeutlicht werden, und darüber denken Sie bitte nach, dass auf dieser Erde die Macht der dunklen Einflüsse mit ihrem Anführer Luzifer seit 1.974 Jahren beschnitten wurde. Reichen Menschen oder ganze Völker durch ihr verwerfliches Leben und Handeln den dunklen Mächte ihre Hände, dann ergreifen diese sie mit allen teuflischen Einflüssen und Möglichkeiten: Krankheiten, Süchte, Morde, Folter, Krieg, Zerstörungen, Katastrophen, Selbstmorde, Lüge, Betrug usw. – Luzifer bekommt mit den Seinen keine Energien aus der göttlichen Quelle, keine, er lebt mit seinen vielen Helfern im Geistigen bzw. Irdischen von den Energien dieses Planeten. Er darf sie denen entziehen, die ihm dienen: Menschen und allen Lebewesen mit Tieren und Pflanzen, die diese dem Totenreich dienenden Personen zugetan sind, mit ihnen z. B. in einem Haushalt leben. Besonders sind Kinder gefährdet, als Kraftquellen missbraucht zu werden. Dieses lässt Gott zu, sollten karmische Verbindungen untereinander in den Lebensgemeinschaften bestehen. Aber von der göttlichen Welt geplant war, einem schwachen Glied in der Familienstruktur durch die "geistig gestärkten" Angehörigen beizustehen und dieses geistig zu heben. Luzifer lauert ständig mit den vielen Helfern, die ihm leider immer noch zur Seite stehen, Unfrieden und Zwietracht besonders in Gemeinschaften, Familien, Betrieben und ganzen Völkern zu säen. Aber jeder Mensch hat den freien Willen und wendet er sich vom niedrigen ab, eilen die Engel Gottes herbei und versuchen die dunklen Mächte zu bannen.

Die Macht Christi mit allen göttlichen Helfern ist seit 1.977 Jahren ständig gestiegen. Die vielen geläuterten Seelen, die als Menschen schon sehr oft dieses Erdental durchwanderten, suchen den Frieden, die Harmonie, die wahre unvergängliche Liebe, das Verständnis für die Not des Nächsten usw. Und diesen vielen Menschen dürfen und können die Helfer aus den Himmeln nach dem Willen Gottes, geführt von Christus, in allen Lebenslagen beistehen. Besonders greifen die Engel Gottes ein, wenn der jeweilige Mensch durch ihren Beistand geistig Gott näherkommen, d. h. sich geistig weiterentwickeln, geistig heben lassen.

Jeder von uns entscheidet durch sein Leben, von wem er sich führen lässt, von den Mächten Luzifers oder den göttlichen Mächten Christi.

Mein Engel erklärt immer: "Merke dir eines, Gott zählt nicht die Gebete und die Kirchgänge der Menschen, sondern die guten Taten."

 

Ein sogenannter Atheist, der aufrichtig und ehrlich versucht, sein Leben zu meistern, steht besser da, als zum Beispiel ich persönlich. Ich habe bisher soviel geistige, göttliche Einweihung erfahren, und wenn ich gegen die Gesetze Gottes verstoße, hat dieses viel schwerwiegendere Folgen als bei einem Ungläubigen, der z. B. unbewusst die Bergpredigt Christi lebt.

Denn der Ungläubige handelt aus seinem eigenen Willen, aus seinem tiefsten Innern, seiner Seele heraus. Aus meiner Sicht ist der gute "Ungläubige" stärker, denn er hat das Gute bereits in sich. So ein Mensch ist Gott näher als er selbst erahnen kann. Gott ist gerecht und Christus sagte: "Was ihr säet, werdet ihr ernten!" Wer Krieg und Mord sät, kann keine gute Saat erwarten. Wer Liebe und Harmonie, Verständnis und Frieden sät, wird entsprechend ernten. Christus verhieß auch: "An euren Früchten werdet ihr erkannt werden!" Mit faulen Früchten gelangt niemand in die Ewigkeit, er bleibt für lange Zeiten draußen. Die Möglichkeit wieder in die Herrlichkeit Gottes eingehen zu können, erhält jede gefalle Seele, aber wann, dass weiß auch Gott nicht. Jeder muss freiwillig wieder gut werden, niemand darf Zwang ausüben gegenüber dem Nächsten, auch kein Engel. In der Läuterungszeit gibt es Einschränkungen, auch Verbannungen, aber kein Geschöpf Gottes zwingt einen Menschen gut zu werden, dieses ist nicht göttlich, es muss aus der Seele eines jeden einzelnen freiwillig erfolgen.

Darum weiß Gott nicht, wann alle seine gefallenen Geschöpfe wieder zu ihm heimkehren können, denn auch Gott, der dieses Gesetz erlassen hat, bricht es nicht. Darum verlangt Gott von allen seinen Kindern in seinem Reich und die z. Zt. ausgeschlossenen Gefallenen sich freiwillig für das Gute zu entscheiden und entsprechend danach zu handeln.

Mir sind schon Menschen begegnet, die verzweifelt sind, wenn sie etwas über den einstmaligen Sündenfall erfahren und es nicht fassen können, dass Gott uns nicht für immer vernichtet hat.

Gott ist Liebe, wahre ewigwährende Liebe. Gottes Liebe kann nicht vernichten. Darum ist es Gottes Wille, dass alle seine gefallenen Kinder – einst reine Engel – wieder zu IHM heimkehren. Aber ohne Läuterung ist dieses nicht möglich.

Wir gefallene Geschöpfe müssen alle Untugenden in Reinheit – Tugenden – freiwillig, ohne Zwang von außen, umwandeln, leben. Von Dasein zu Dasein. Wir ertragen die göttlichen Schwingungen erst wieder, wenn wir unsere Seelen gereinigt haben.

Ein Geist der Wahrheit erklärte einst mit kurzen Worten: "Lebt ihr Menschen die Tugenden, dient ihr Christus. Lebt ihr die Untugenden, dienst ihr dem Totenreich Luzifers, also ihm. Entscheiden muss jeder Menschen für sich allein."

 

Copyright by Erika Degler

20.03.2007/überarbeitet 29.11.2010