Woher kommen wir Menschen? Warum leben wir hier auf dieser Erde? Wohin gehen wir, wenn wir diese Erde wieder verlassen müssen oder dürfen?
Diese drei grundlegenden Fragen sollen hier nach Möglichkeit beantwortet werden. Es gibt wohl kaum einen nachdenklichen Menschen, der sich nicht schon einmal diese Fragen gestellt hat.
Gestern, am 9. Juli 2006, gab ich den Suchbegriff Sterbeforschung in das Internet ein. Es ergab 3.370 Ergebnisse, wobei sich die Quellenangaben oft wiederholten, nur mit anderen Titeln versehen, wie es im Internet möglich ist. Stundenlang las ich kreuz und quer das Gebiet Sterbeforschung durch. Nach vielen Stunden gab ich enttäuscht auf.
Heute Morgen (10. Juli 2006) hörte ich meinen Engel: "Schaue doch auch einmal unter Geburtsforschung nach. Dieses gibt dir die Antwort, nach der du suchst und dann kannst du darauf aufbauen!"
Diesem Rat folgte ich umgehend. Das Ergebnis zum Thema Geburtsforschung ergab die Zahl 18, wobei nur 14 aktiv waren. Beim Thema Geburtsforschung fand ich nicht annähernd irgendwo einen spirituellen, also geistigen Ansatz.
Beim Thema Sterbeforschung sieht es etwas günstiger aus, es gibt Hinweise in die spirituelle Richtung. Aber es fehlt der Anfang, die geistige Geburt eines jeden Lebewesens, das zu Lebzeiten auf Erden in einem grobstofflichen Körper – Kleid - eingebettet wird. Es ist bedenklich, dass wir Menschen nur uns sehen und nicht in Betracht ziehen, es könnte auch noch andere Daseinsmöglichkeiten geben. Oder auch ein Leben vor dem derzeitigen Erdenleben. Wo kommt die Seele her, die sich beim ersten Schrei eines neugeborenen Menschenkindes lautstark hier auf Erden anmeldet? Was geschieht, wenn der Schrei ausbleibt und der Körper sofort abstirbt? War dieser Körper beseelt bzw. belebt worden?
Die Sterbeforscher, im besonderen Bernhard Jacobi, geben sich große Mühe. Sie bauen überwiegend auf den Forschungen von Dr. Elisabeth Kübler-Ross auf. Bei allen Verdiensten dieser hervorragenden Persönlichkeit fehlten ihr und fehlen den Nachfolgern die Erkenntnisse der göttlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten für diesen Planeten, sowie das Wissen über den Schöpfungs-, Heils- und Erlösungsplan Gottes und Christi. Dass diesen Forschern die geistigen Erkenntnisse über den Anfang alles Lebens fehlen, verdeutlichen die Einschätzungen schon allein über die Themen "Reinkarnationstherapie/-Theorie" und "Selbstmord".
Als mein Engel mir den Rat gab, auch unter der Rubrik Geburtsforschung nachzuschauen und er dann u. a. erwähnte: - "und dann kannst du darauf aufbauen" - wurde ich bestärkt, meine Einschätzungen hier offen anzusprechen. Frau Dr. Kübler-Ross hatte 1983 die Chance von einer geistigen Quelle - von der unter "Erika Degler.: Einleitung" berichtet wird - "zu kosten". Nachdem ich alle deutschsprachigen Veröffentlichungen geprüft hatte, konnte ich erkennen: die lebendige Quelle hat sie leider nicht angezapft, die ihr spätestens seit 1983 zur Verfügung stand. Dieses ist keine Abschwächung ihrer Leistungen. Ihre Forschungen begannen zu einem Zeitpunkt, als die Menschen in den sogenannten zivilisierten Ländern das Thema "Tod oder Sterben" total verdrängten. Es ist beruhigend, dass die Forschungen von Frau Dr. Kübler-Ross nicht umsonst waren. Auf der anderen Seite ist die Zeit reif, dass die "Sterbeforscher" gründlicher in die geistige Vergangenheit blicken und dann auch ernsthaft forschen. Denn das Sterben hat doch einen Anfang: das Leben – die Geburt –! Ein Davor und dieses dann unter Umständen nur über Berichte von "Reinkarnationstheorien" bringt gar nichts. Im Gegenteil. Menschen, die sich einer Reinkarnationstherapie unterzogen haben, sind leider oft schwer erkrankt oder fanden sich in der Psychiatrie wieder. Viele haben Selbstmord begangen! (Ich berichte über die Praktiken bzw. die geistigen Hintergründe der Reinkarnationstherapien und meiner Erkenntnisse von über 30 Jahren auf einer anderen Seite.)
Die Sterbeforschungen beginnen irgendwo im letzten Teil unseres Erdendaseins. Der letzte Teil unseres Daseins in grobstofflicher Beschaffenheit endet unter Umständen nach dem Verlassen dieser Erde, das heißt, es kann die letzte Läuterungsphase in einer grobstofflichen Welt sein. Dieses würde bedeuten, es beginnt wieder nach langen Zeitperioden das wahre Leben für jeden Einzelnen von uns. Dann sind wir wieder in unserer einstigen geistigen, göttlichen Heimat angekommen, die wir durch eigenes Verschulden vor unermesslichen Zeiten verlassen mussten.
Warum hat Gott uns verstoßen? Freiwillig folgten wir einst Luzifer, dem zweiten Sohn Gottes, dem Lichtträger. Dieser setzte sich über die Gesetze Gottes hinweg und wollte die Stellung Christi einnehmen. Damit missachtete er Gottes Willen und somit erzürnte er Gott. Wir waren daran beteiligt, wir unterstützten freiwillig Luzifers Forderungen (Offb. 12, 7-9)! Mit diesem Tatbestand haben fast alle einst gefallenen Engel Gottes, wir Menschen, große Schwierigkeiten. Darum ist es unerlässlich, erst einmal zu forschen: wo kommen wir her, wo haben wir schon gelebt? Es wird hier nicht nach den vielen Erdenleben im Laufe unserer wieder begonnenen Aufwärtsentwicklung gefragt. Nein, wir waren alle schon lange vor der Schaffung der materiellen, grobstofflichen Welten ins Leben gerufen worden! Unter Umständen kommen jetzt bei einigen Lesern Zweifel auf, dann bitte ich darum, folgende Bibelstellen zu lesen, es sind Worte von Christus: Lukas 10, 21–22, oder Matth. 11, 25-27.
Nochmals ganz deutlich: Ehe diese Erde geschaffen wurde und allmählich geeignet war, auch uns Menschen aufzunehmen, waren wir längst geboren, als Geistwesen im göttlichen, geistigen Reich, den Himmeln. Diese mussten wir aber auf Grund unseres Ungehorsams gegenüber Gott verlassen. "Engelsturz" als Folge der "Sünde des Abfalls" heißt dieses Ereignis in der Bibel.
Sünde des Abfalls – 1. Sündenfall (Lukas 10, 18)
Wir waren alle Engel Gottes, aber wir wollten mehr. Wir wollten gemeinsam mit unserem Anführer Luzifer mehr Macht und bedachten nicht, dass Gott das nicht wollte.
Luzifer versprach vorrangig seinen engsten Vertrauten, den Rädelsführern, mehr Machtbefugnisse nach seiner Ernennung zum König der Geisterwelt zu übertragen. Diese Rädelsführer hatten lange Zeiten für Luzifer geworben und alle, die ihnen vertrauten, wurden mit Versprechungen geködert. Gott hat allen seinen Geschöpfen für alle Zeiten den freien Willen geschenkt. Und wir missbrauchten zu unserem eigenen Schaden dieses große Geschenk und folgten freiwillig Luzifer. Wir bedachten nicht, dass wir die so "verlockenden Angebote" gar nicht nötig hatten. Wir lebten alle in Freiheit und in der Herrlichkeit Gottes, geführt von Christus. Wir kannten keine Not, wir kannten nur Liebe, Harmonie und Frieden!
Aber Luzifer hatte inzwischen unzählige Anhänger gewinnen können und fühlte sich dadurch stark genug, endlich vor Gott hinzutreten um seine Forderung geltend zu machen. Er meinte, die große Anhängerschar würde Gott beeindrucken, die Zeit sei gekommen, die Stellung von Christus beanspruchen zu können. Er kam nicht auf den Gedanken, dass er den Willen und die ewig gültigen Gesetze Gottes missachtete; wiederum gehören wir alle dazu, da wir freie Kinder Gottes waren und nicht Luzifers Forderung unterstützen mussten. Keiner zwang uns dazu, nicht einmal Gott und Christus.
Jeder von uns sollte immer bedenken, es sind Milliarden von Engeln im Reiche Gottes und Christi verblieben. Diese Engel erkannten die Gesetze Gottes an. Die Gesetze Gottes waren aus der allumfassenden und vollkommenen Weisheit des Allmächtigen zum Wohle seiner Geschöpfe erlassen, bis in alle Ewigkeit. Den treuen Engeln war bewusst: Christus, der eingeborene Sohn Gottes, mit allen Gotteskräften vom Höchsten ausgestattet, kann nicht ausgetauscht werden bzw. zurücktreten und für irgendein anderes Geschöpf Gottes den Platz räumen.
Die geschilderten Ereignisse vollzogen sich nicht während einer kurzfristigen Zeitspanne, nein, Gott war geduldig. Es vergingen viele Zeiteinheiten. Engel Gottes und Geister der Wahrheit nennen keine Zahlen. In unserem derzeitigen Zustand könnten wir sie nicht erfassen. Unsere Wissenschaftler sind heute in der Lage, das Alter dieser Erde zu berechnen; man geht von mindestens 4,5 Milliarden Jahren aus.
Nochmals: lange davor waren wir bereits ins Leben gerufen worden! Es ist eine Gnade Gottes, wenn uns die genauen Zahlen gar nicht bekannt sind. Unsere geistige Aufwärtsentwicklung können wir mit diesem Wissen nicht vorantreiben. Durch die Überwindung unserer Schwächen können wir allmählich wieder die Schwingungen der göttlichen, feinstofflichen Welten ertragen. Dazu gehören das Eingeständnis und der Glaube, dass Christus unser König von Anbeginn unseres Daseins ist und als Jesus hier auf Erden nach dem Willen Gottes am Kreuz von Golgatha die Erlösung der gefallenen Schöpfung Gottes brachte! Die Gnade Gottes ist so unermesslich, dass er es zulässt, dass Christus uns nach seinem Sieg über den Todesfürsten Luzifer nicht verwaist zurückgelassen hat.
Es werden heutzutage die verrücktesten Anstrengungen unternommen, um in geistige Welten vordringen zu können und die Menschheit sieht "den Wald vor lauter Bäumen nicht". Denn die göttliche Welt – die heilige Geisterwelt Gottes und Christi – ist mitten unter uns und versucht die dunklen Mächte aus dem Totenreich von uns Menschen fern zu halten, aber wir Menschen kommen ihnen nicht entgegen. Die Engel und Boten Gottes üben keinen Zwang aus, sie respektieren den freien Willens eines jeden. Den Anfang müssen wir unternehmen, indem wir durch unser gottgefälliges Leben den Boten Gottes, den Engeln, die Wege ebnen und sie auch anerkennen. In der Bibel heißt es (Palm 91, 12-13): Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. Dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einem Stein stoßest". Es gibt noch viele Stellen in der Bibel, die das Wirken der Engel Gottes hervorheben.
Nun wieder zurück zum Geschehen einst in den Himmeln. Bevor Luzifer es wagte vor das Angesicht Gottes zu treten, hoffte Gott mit Christus, dass Luzifer zur Einsicht kommen und sein Vorhaben aufgeben würde. Gott konnte und kann seine Gesetze nicht verwerfen, sonst wäre er nicht der vollkommene, allwissende, ewig liebende Schöpfer allen Lebens. Der freie Wille, den Gott bis in alle Ewigkeit jedem seiner Geschöpfe gewährt, galt damals wie heute. Gott bricht seine eigenen Gesetze nicht, andernfalls hätte er ja Luzifer und uns zwingen können, umzukehren. Zwang und Gewalt sind keine göttlichen Eigenschaften!
Luzifer trat schlussendlich mit all seinen Anhängern vor Gott und der Sturz in das Totenreich war die Folge, gesetzmäßig unumstößlich. Die Sünde des Abfalls war nicht mehr rückgängig zum machen. Auch wenn es uns noch so unerklärlich erscheint, wir waren alle dabei, sonst befänden wir uns nicht mehr auf diesem Läuterungsplaneten.
Der Bericht über die Sünde des Abfalls kann nicht oft genug wiederholt werden, damit es endlich in unsere Köpfe hineingeht und noch mehr in unsere Herzen und Seelen, dass wir uns freiwillig vom Guten, von Gott, trennten und den Stellvertreter Gottes, den König aller geistigen Welten, Christus, ablehnten!!! Wir wollten unbedingt dem Wunsche und der Forderung Luzifers nachkommen und ihn als Stellvertreter Gottes bevorzugen. Wir fragten nicht mehr nach dem Willen Gottes, unseres liebenden, geduldigen Vaters, sondern begannen dem "Hochfahrenden" zu gehorchen und zu folgen. Wir haben uns verführen lassen, freiwillig folgten wir Luzifer! Bis zum letzten Augenblick hatten wir noch die Möglichkeit umzukehren und jeder wäre in großer Liebe von Gott und Christus mit allen treuen Engeln getröstet und gestärkt worden. Geistige Stärkung war erforderlich, denn wir hatten uns bereits durch unser bereitwilliges Lösen aus dem göttlichen Reich in eine andere Schwingung gebracht, nur bemerkten wir dieses mit aller Macht erst, als es zu spät war.
Es hat viele gegeben, die im letzten Augenblick umkehrten, dazu gehörte aber viel Mut! Denn es wurden viele geistige Familien kurz vor dem Sturz zerrissen. Es hieß, sich für Gott und Christus zu entscheiden oder für die Familienmitglieder, die sich nicht mehr von Luzifer lösen wollten. (Mehr Erläuterungen finden Sie unter "Luzifers Maske herunterreißen!")
Also wir stürzten mit Luzifer, notgedrungen mussten wir ihm folgen; mitgefangen – mitgehangen, sagt man doch oft so treffend. Wir hatten uns freiwillig einfangen lassen! Gott hat uns nicht vernichtet, Gott ist Liebe, unvergängliche Liebe kann nicht töten.
Viele Geschöpfe Gottes vergaßen seine Gesetze nicht und blieben darum Gott und Christus in allem treu. Die gefallenen Engel konnten nicht verstehen, warum Gott ihnen zürnte, denn sie waren der festen Überzeugung, nicht gegen Gott gesündigt zu haben. Jeder, auch Luzifer, meinte nicht gegen Gottes Gesetz gehandelt zu haben; selbst er wusste, gegen Gott kann er nicht ankommen.
Die Sünde wider den heiligen Geist bzw. die heilige Geisterwelt
Die folgenden Erkenntnisse erscheinen unverständlich, aber sie dürfen auf keinen Fall verschwiegen werden.
Die heutige Christenheit pocht besonders auf ein Dogma: die Lehre von der Trinität, der "Dreifaltigkeit". Gott, Christus und der Heilige Geist werden als eine Weseneinheit angesehen, aber dieses ist eine schwerwiegende Irrlehre. Gott ist Geist und niemals grobstofflich verkörpert hier auf Erden gewesen. Nicht Gott, der Vater, ist auf diese Erde herniedergestiegen, sondern sein Sohn Christus. Dieser spricht ständig von seinem Vater im Himmel. Die Bibelstellen hier aufzuzählen wäre mühsam. Und es gibt nicht den Heiligen Geist als dritte göttliche Person, sondern unzählige, die nicht gefallenen Engel. Das sind die heiligen Geister. Der höchste heilige Geist ist Gott, Christus steht an zweiter Stelle, der zweite heilige Geist. Die Erstlinge, die Erzengel folgen als heilige Geister. Gott, Christus und die heiligen Geister sind sich in allem einig, in der Harmonie im Geiste sind sie eins, aber jeweils eigenständige Wesenheiten, geistige Persönlichkeiten. Die Herrlichkeit Gottes mit unserem Empfindungsvermögen zu erfassen ist unmöglich, darum sollen wir uns ja kein Bild von ihm machen. Eines versichern die Engel Gottes und die Geister der Wahrheit immer wieder: "Euch Menschen fehlen die Vorstellungskräfte, die Schönheit und Herrlichkeit Gottes erfassen zu können." Ein Künstler sollte es noch nicht einmal wagen, Gott bildlich in irgendeiner Form darzustellen.
Gott, Christus und die heilige Geisterwelt sind sich in allem einig, alle Uneinigen haben die Himmel verlassen müssen!
Zum besseren Verständnis: Christus ist als einziger direkt aus dem Allmächtigen geboren, die schönste und herrlichste Schöpfung Gottes. Alles andere Leben nach der geistigen Geburt Christi wurde aus Christus geschaffen und Gott gab den Lebensimpuls, so ist es bis in alle Ewigkeit. Christus sagte (Joh. 15, 5): "Ihr seid alle Glieder eines Leibes, ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben." Noch viele Aussagen könnten jetzt aufgezählt werden. Darum konnte und kann niemand an die Stelle von Christus treten. Nur Christus hat von Gott alle Schöpferkräfte erhalten, diese beinhalten auch die weiblichen und männlichen Schöpferströme. Die zweite Schöpfung – Luzifer und sein DU – waren in männlich und weiblich geteilt und so in der Folge alle neuen Schöpfungen Gottes und Christi.
Luzifer konnte gar nicht die Stellung Christi einnehmen, schon auf Grund seiner nicht mit aller Macht ausgestatteten Beschaffenheit bzw. Schöpferkräfte. Nochmals zum besseren Verständnis: Gott und Christus sind zwei getrennte Persönlichkeiten. Gott ist der himmlische, heilige Vater und Christus ist Gottes Sohn und der einzige König, für alle geistigen Welten. Gott hat ihn mit all seinen Schöpfungsenergien ausgestattet, ihm alles vererbt, würden wir Menschen sagen.
Das Dogma der Dreieinigkeit ist in der Christenheit immer noch stark verwurzelt, obwohl niemand sich etwas darunter vorstellen kann. Der Begriff "Dreieinigkeit" ist nicht biblisch
Nun bitte ich um große Aufmerksamkeit: Wer heilige Wesen aus dem Reiche Gottes, die nicht am Sündenfall teilnahmen, die treu gebliebenen Engel Gottes verhöhnt, verlacht, verachtet, ablehnt, verspottet, versündigt sich auf schwerste.
Gott kennt keine Gnade, wenn es um seine IHM und Christus treu gebliebenen Geschöpfe geht. Matt. 12, 31-32/NT Greber: "Darum sage ich euch: Für jede Sünde und Lästerung wird den Menschen Begnadigung gewährt. Aber für die Lästerung der Geisterwelt Gottes gibt es keine Begnadigung. Und wenn jemand ein Wort gegen den Menschensohn spricht, wird ihm dafür Begnadigung zuteil. Wer aber etwas wider die heilige Geisterwelt sagt, der hat weder in diesem noch in dem folgenden Zeitalter Begnadigung zu erwarten!" (auch Mark. 3,29 + Luk. 12,10)
Wir lehnten gemeinsam mit Luzifer das höchste Wesen nach Gott – Christus – ab. Deshalb ließ Gott das Totenreich schaffen. Durch unseren Ungehorsam bauten wir im übertragenen Sinne unsere geistigen Wohnungen ohne es zu erahnen. Unsere göttlichen, feinstofflichen Schwingungen, Energien und Eigenschaften zogen sich gesetzmäßig zum göttlichen Reich zurück, sie wurden uns genommen. Unsere Geistkörper nahmen grobstoffliche Ausdruckformen an, die sich in bisher nicht gekannten unharmonischen und hässlichen Körpern widerspiegelten.
Der Aufenthalt in der Finsternis begann für uns als Gefangene Luzifers. Lange Zeitperioden vergingen. Das Totenreich ist noch nicht geleert, im Gegenteil, zur Zeit fängt es sich durch Kriegsgeschehen wieder an zu füllen. So manche Seele musste zurückgestuft werden. Aber Gottes Gnade ist so unermesslich groß, denn seit Christi Erlösungstat ist ein geistiges Zurückstufen verhältnismäßig selten, dieses gilt auch für Andersgläubige. Gott, Christus und die zuständigen Richterengel betrachten die faulen und die reinen, reifen Früchte der Seele. Danach wird geurteilt.
Christliche Feiertage auf Erden und in den Himmeln
Die größte und einzige Sünde, die die Geschöpfe Gottes in den Himmeln bisher begingen, darf sich nicht in irgendeiner Form wiederholen. Für viele Menschen unverständlich, dieses überhaupt zu bedenken. Aber nochmals, Gott hat allen seinen Geschöpfen den freien Willen geschenkt, es gibt keinen Zwang.
Zur Erinnerung, damit niemals wieder ein Wesen in den göttlichen Ebenen vergisst, welche Folgen es haben kann, wenn sich Kinder Gottes gegen IHN auflehnen, seine Gesetze missachten, werden alle christlichen Feiertage, die wir zur Zeit hier auf Erden in Erinnerung an Christi Erlösungstat begehen, auch in den Himmeln gefeiert.
Mit größtem Jubel werden zu Ehren Gottes und Christi die jeweiligen Feste in allen Himmelssphären gefeiert. Die Chöre der Engel Gottes sorgen dafür, dass zum Beispiel während der Adventszeit ein Hauch der göttlichen Schwingungen die Menschen hier auf Erden erfassen. Besonders kleine Kinder sind noch sehr empfindsam, sie befinden sich noch nicht im "Schattenreich". Diese Kleinsten sehen oft noch mit ihren inneren Augen, die sie aus dem Himmel mitgebracht haben, und mit diesen Augen sehen sie noch Wesen und Dinge, die den Erwachsenen inzwischen verschlossen sind. Manfred Kyber beschreibt dieses so treffend in seinem Buch "Die drei Lichter der kleinen Veronika" (Heyne ISBN 3-453-08637-6). Eine kleine Textprobe: " . . . Heute lebte die kleine Veronika noch ganz und gar im Garten der Geister, und wenn es auch nur ein ganz gewöhnlicher Garten war, wie ich euch sagte – die kleine Veronika sah ihn mit den inneren Augen, die sie noch aus dem Himmel mitgebracht hatte, und für solche Augen ist jeder Garten ein Garten der Geister, und die ganze Welt ist ein Meer von Leben und Licht. Wir alle haben die Erde einmal so gesehen, als wir kleine Kinder waren, aber dann kam die große Dämmerung, die himmlischen Augen schliefen ein, und nun haben wir das alles vergessen. Aber ich will euch an das erinnern, was ihr vergessen habt, wie ich mich selbst erinnert habe aus Dunkel und Dämmerung. Schau ins Leben und ins Licht, kleine Veronika, ehe die himmlischen Augen eingeschlafen sind. Dann hast du etwas, woran du dich erinnern kannst, wenn die Dämmerung gekommen ist und es dunkel um dich wird! Denn es wird dunkel um jeden, damit er schmerzvoll bewusst wird und sich selber findet in der Dunkelheit – sich selbst und Gott. Aber das ist ein langer Weg, kleine Veronika. Es ist schwer, dass wir alle ihn gehen müssen."
Christi Erscheinen in allen Himmeln ist durch eine Besonderheit seit seiner Heimkehr (Himmelfahrt) zum himmlischen, heiligen Vater daran zu erkennen, dass alle Wundmale aus ihm herausstrahlen. Alle Wunden, die ihm einst auf Erden zugefügt wurden, leuchten unbeschreiblich schön in die Weite des Himmels, mit unseren Worten kann ich es nicht beschreiben.
Es werden die Feiertage in den Himmeln begangen, die an heilige Geschehnisse erinnern, nicht die, die Kirchen oder Gemeinschaften aus menschlichem Gutdünken heraus später hinzugefügt haben.
In den Himmeln werden folgende Feste begangen: Adventszeit, Heiligabend – die geweihte Nacht – Weihnachten, Gründonnerstag, Karfreitag, Sonnabend vor Ostersonntag (Christi Aufenthalt im Totenreich, die Erfüllung des Gesetzes Gottes: Luzifer muss seit dem Tag alle gefallenen Engel Gottes freigeben, die sich auf Christus berufen, ihn wieder als König des geistigen Reiches anerkennen und seine Lehren versuchen in die Tat umzusetzen, und Ostersonntag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
Alle anderen von Menschen erdachten irdischen Feiertage der jeweiligen Kirchen kennt die göttliche Welt nicht!
In den Himmeln gibt es noch viele uns nicht bekannte Anlässe, die zur Ehre Gottes und Christi sehr feierlich begangen werden. Diese Feste sind für alle Engel Gottes etwas Besonderes. Uns Menschen fehlt die Vorstellungskraft auch nur annähernd die Schönheiten in allen Bereichen der Darbietungen zu erfassen. Die Engel wetteifern untereinander, jeder möchte den Vater und seinen eingeborenen Sohn, Christus, erfreuen.
Die obigen Erläuterungen werden noch ergänzt, bitte lesen Sie auch "Luzifers Maske herunterreißen".